Buchpräsentation mit NaDu-Kids und Stephan Weil

Ein buntes, fröhliches Familienfest war die Buchpräsentation unserer Neuerscheinung Kuschel ist weg! Ein Kinderkrimi aus Hannover. Der Termin musste mit der Niedersächsischen Staatskanzlei abgesprochen werden (Ministerpräsident Stephan Weil hatte die Schirmherrschaft über das Schreibwerkstatt-Projekt übernommen, in dem unser Kuschel entstanden ist) und verschob sich zweimal. Der letzte Termin, der 8. Mai, traf dann mit dem 15. Geburtstag des NaDu-Kinderhauses in Hannover-Sahlkamp zusammen, in dem diese Schreibwerkstatt gelaufen war. Um den Schluss vorwegzunehmen: Es wurde mit Bratwurst und Kartoffelsalat gefeiert.

Zur Veranstaltung selbst hatten sich die JungautorInnen, die NaDu-Mitarbeiter, der Autor, die Illustratorin, die Verlegerin und sonstige lokale Prominenz eingefunden – allein der Ministerpräsident ließ auf sich warten. (Am nächsten Tag erfuhr ich aus der Zeitung, dass er in Hildesheim war. Da hätte er mich ja auch mitnehmen können! :-D)

Die Gästeschar vertrieb sich die Zeit bis zum Eintreffen des prominenten Gastes damit, diversen Grußworten zu lauschen oder auch schon mal einen Blick in das Buch zu werfen, das Praktikantin Marina Köller an einem kleinen Verkaufstisch feilbot. Die Spannung der Kinder stieg – und dann … war Stephan Weil immer noch nicht da. Also noch ein Grußwort. Kai Schiewek, der Leiter des NaDu, ließ sich nicht lumpen. Und dabei verpasste er dann doch fast die Ankunft des MP, der sich still und heimlich reingeschlichen hatte und im Hintergrund wartete.

Günter von Lonski liest aus dem ersten Kapitel. Stephan Weil und die Nadu-Detektive warten derweil auf ihren Einsatz. Foto: © Mark Bode

Endlich konnte es also losgehen. An einem langen Tisch saßen die NaDu-Kids, Stephan Weil und Autor Günter von Lonski. Dieser begann, wie es sich gehört, am Anfang des Buches. Die erste Szene spielt auf dem Stadtteilbauernhof, gebannt hörte das Publikum, wie während eines fürchterlichen Gewitters das Kaninchen Kuschel auf mysteriöse Weise verschwindet. Das zweite Kapitel versetzte die Zuhörer dann an den Ort, an dem sie ohnehin schon waren: in die Eingangshalle des NaDu-Kinderhauses, wo die NaDu-Detektive beauftragt werden, das Kaninchen wiederzufinden. Stephan Weil übernahm die Rolle des Erzählers, die Kinder lasen das, was über sie in dem Buch steht, mit verteilten Rollen. Für diese Leistung gab es viel Applaus und für jedes Kind ein Buch als Erinnerung an diese außergewöhnliche Ferienaktion.

Gruppenbild mit MP: Die stolzen (Jung)AutorInnen präsentieren ihre Kuschel-Bücher. Foto: © Mark Bode

Kuschel unter Polizeischutz: Auch der Sahlkämper Stadtteilbeamte Reiner Döring (rechts) hat einen wichtigen Part in der Geschichte. Foto: © Mark Bode

Autor Günter von Lonski (rechts) und Schirmherr Stephan Weil. Foto: © Mark Bode

Hinterher stand man noch gemütlich zusammen, plauderte, schoss Selfies mit dem Ministerpräsidenten oder sammelte Autogramme aller Autoren und Autorinnen ein. Die Presseleute fragten und fotografierten rum und die Bratwürstchen durften natürlich auch nicht kalt werden. Und erst da fiel dem einen oder der anderen auf, dass Kuschel gar nicht weg ist – sondern stillvergnügt in seinem Käfig am Rande des Geschehens vor sich hin mümmelte. Da hatten die NaDu-Detektive wohl Erfolg gehabt … Wie sie das geschafft haben, verrate ich hier nicht. Steht ja im Buch drin. 😉

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